Meine allerersten eigenen 2 Meter Stoff!

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Meine allerersten eigenen 2 Meter Stoff!

13
Mai,2015
Christine Ghinn
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Neulich habe ich ja schon diese hübsche Pumphose hergezeigt, doch dabei meine näherischen Erstlingswerke übersprungen.
Nach einer kleinen chaotischen Fotosession mit meinen Jungs will ich es nun auch endlich nachholen, euch auch diese Klamotten zu zeigen.

Doch noch einmal zum Anfang: meine ‚Nähkarriere‘ begann vor vielen Jahren, als ich ab und zu mal ein wenig mit meiner Mama gewerkelt habe.
So haben wir beide zum Beispiel gemeinsam mein Konfirmationsoutfit genäht und meine Mum hat mir dabei die Grundlagen des Nähens ein wenig näher gebracht. Vielen lieben Dank dafür!!!

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Irgendwann in meinen Teenagerjahren habe ich mich während der Ferien auch mal an ein eigenes Projekt, eine Patchworkdecke, gewagt.
Die Stoffe wurden ausgesucht, zugeschnitten, genäht… und dann kam das böse Erwachen: Alles schief!
Da ich in meiner Jugend (und auch heute noch von Zeit zu Zeit) nicht gerade mit besonders viel Geduld, Besonnenheit und Ausdauer gesegnet war (und der unausweichliche Wutausbruch nicht ausblieb) flog der von mir kreirte Flickentepich in hohem Bogen in die Ecke.
Wo er auch jahrelang verblieb – bis ich Jahre später das gute Stück, wunderbar eingefasst und fertig gestellt, von meiner lieben Mama zum Geburtstag bekam.
Sie war irgendwann wieder darauf getoßen und hatte sich liebevoll dessen angenommen.
Ich habe mich sehr darüber gefreut und die Decke schmückt noch heute mein Sofa.

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Doch nun zurück in die Gegenwart:
Im vergangenen Jahr bekam ich von einer Verwandten ihre 30 Jahre alte Nähmaschine vererbt.
Mein Opa, ein detailverliebter und gewissenhafter Bastler ohne Gleichen, hat sie mir in mühevoller Kleinarbeit wieder auf Vordermann gebracht und so zog sie nach einer halben Deutschland-Rundreise (aber das ist eine andere Geschichte) bei mir ein.
Allerdings stand sie hier monatelang unbenutzt in der Ecke, bis zu dem Tage, als sich der Besuch meiner liebe Schwester und Nähexpertin Doro ankündigte!
Diese Gelegenheit konnte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Ich suchte mir ein Raglanshirt-Schnittmuster (Freebook von Mamahoch2) heraus, kaufte mir 2 Stoffe, ein wenig Bündchenware und machte mich an die Vorbereitungen; es wurde fleißig gewaschen, schon einmal anprobiert 😉 und zugeschnitten.

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Doro gab mir eine Einführung zu meiner Nähmaschine und gemeinsam mit ihr entstanden 2 tolle Pullis für meine beiden Jungs.
Vielen lieben Dank für deine Hilfe, Doro!

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Meine ersten wirklich eigenen Werke nach ihrer Abreise waren dann ein paar Babystulpen und der Wendebeanie von Hamburger Liebe.

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Nun ja, was soll ich sagen – nun bin ich leider auch mit dem Nähvirus infiziert und habe schon einige Sachen im Kopf, die ich unbedingt noch machen will.
Seid gespannt!

3 Comments so far:

  1. Mum & Dad sagt:

    Hallo Chrisi, das hast du ja wirklich alles schön zusammengestellt. Und nun hast also auch den Virus. Aber keine Bange, diese Krankheit ist in den wenigsten Fällen zum Tode. Übrigens, wenn du die ganze Geschichte erzählen willst, fehlt euer erster Nähmaschineneinsatz mit deinem durchnähten Fingernagel.

    • Christine Ghinn Christine Ghinn sagt:

      Oh ja, der Fingernagel! Eigentlich verwunderlich, dass dieses Erlebniss nicht die Doro und mich lebenslang traumatisiert und vom Nähen abgehalten hat. 😀

  2. Dorothea Schwarz Dorothea Schwarz sagt:

    Sehr schön! Ich wusste garnicht das du mal einen Quilt angefangen hattest.
    Und was ich mich noch gefragt hatte: „Passt du noch in deine Konfisachen?“
    Das mit dem Nähvirusist einfach ansteckend. Sorry das ich ihn bei dir zum Ausbruch gebracht habe.

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